Arb.Kreis Zillertaler Huetten

 

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Bericht Schwäbische Post vom Mittwoch, den 20. Februar 2008

Messlatte für die Hütten im Zillertal

Sektionstreffen „Arbeitskreis Alpenvereinshütten – Unterhaltung der Wanderwege immer schwieriger

Zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion aktueller Themen tagte am Wochenende der „Arbeitskreis Alpenvereinshütten im Zillertal in Oberkochen. Jedes Jahr treffen sich die Vorsitzenden und Hüttenreferenten der Alpenvereinssektionen mit Hüttenbesitz rund ums Zillertal.

LOTHAR SCHELL

OBERKOCHEN
Für die Sektion Oberkochen im Deutschen Alpenverein war das Treffen nach der Einstufung der Rastkogelhütte mit dem Prädikat "Familienfreundlich" (wir berichteten) ein weiterer Höhepunkt im noch jungen Vereinsjahr. Der Arbeitskreis tagt im Wechsel bei den zehn Alpenvereinssektionen, heuer war Oberkochen dran. Auch Bürgermeister Peter Traub nahm die Gelegenheit wahr, die aus ganz Deutschland angereisten Gäste zu begrüßen. und das Kleinod der Sektion Oberkochen gehörenden Rastkogelhütte ins rechte Licht zu rücken.
Zur Arbeitstagung konnte der hiesige Sektionsvorsitzende Achim Schindler nicht nur die Vertreter von zehn Sektionen begrüßen, sondern auch die Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Höhenwege Zillertal und der Naturparkverwaltung Zillertal, Die Brisanz der behandelten Themen für den gesamten Alpenverein wurde durch die Mitwirkung des Vorsitzenden des Bundesausschusses Hütten und Wege des DAVHauptverbands. Die bei der Hauptversammlung vergangenen Herbst in Fürth beschlossenen Vorgaben sollen nun einheitlich für die Hütten im Zillertal umgesetzt werden. Neu festzulegen waren die neue Hüttenordnung und die neuen Nächtigungstarife, die ab der Sommersaison nach Altersgruppen abgestuft sind. Tenor bei der Versammlung: "Die zunehmenden Betriebskosten der Hütten bereiten den meisten Alpenvereinssektionen große Sorgen." Auf einer gesonderten Tagung will man sich diesem Thema widmen. Der Vorsitzende der "ARGE Höhenwege Zillertal" Wilfried Klausner wies darauf hin, dass die Unterhaltung der Wanderwege im Hochgebirge immer schwieriger werde. Abschmelzende Gletscher und Schneefelder, vor allem der abnehmende Permafrost und der daraus resultierende Steinschlag und Murenabgänge stellten die Wegebauer vor immer neue Probleme beim Erhalt der Wanderwege.
Für die mitgereisten Ehefrauen gab es ein spezielles Rahmenprogramm. Der gesellige Part ging am Samstagabend im Vereinsheim der Gartenfreunde in den „Unteren Wiesen" mit einem Schwäbischen Vesper über die Bühne. Fürs Amüsement sorgte „Zauberer Amadeus" alias Georg Stark.

Tagung-1

Tagung im Ratshotel

Tagung-2
Tagung-3
Tagung-4

Rahmenprogramm für die Begleitpersonen
Stadtführung in Aalen

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